Jordan Prince

Jordan Prince ist der Beweis, dass die Welt, die immer mehr zusammenrückt mehr birgt als politische Wirren und ökonomische Ungleichgewichte.
Den US-Amerikaner spülte es der Liebe wegen nach Europa – seit einem Jahr lebt er nun in München – seine Musik klingt trotzdem noch sehr amerikanisch. Man hört den Songs an, dass sie in ganz klassischer Songwriter-Manier auf der Akustik-Gitarre komponiert wurden – American Folk wie er klingen soll: Feine Gitarren-Pickings treffen auf sehnsüchtige Melodien und eine ebenso zarte Stimme, die Jordan auch gerne mal in die Falsett-Nähe hochschrauben lässt. Manchmal klingen seine Songs traurig und verloren und können doch zugleich mit deepen bis absurd-komischen Texten und mit mehrstimmigem Gesang überzeugen.
Seine aktuelle EP geht dennoch über das Prinzip US-Gitarren-Folk hinaus. Die Aufnahmen mit Band hauchen der Musik andere Farben ein, da erklingen schräg-spacige Synthesizer oder dünne Flötentöne. Ein wenig Science-Fiction ist das, im ausgesprochen schönsinnigen, mehrstimmigen Folk-Gewand. Jordan Prince befindet sich gerade bei den Arbeiten zu seinem neuen Album – und weil die Sehnsucht und die Menschen in der Fremde eben ein starker Motor für die Kunst sind, wird das ein Konzeptalbum: Jeder der zwölf geplanten Songs wird sich um eine einzelne, wichtige Person drehen, deren Bekanntschaft Jordans Leben verändert hat. Das Album wird 2017 releast und von niemandem Geringeren als dem amerikanischen Sub Pop Records Artist Avi Buffalo produziert.

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