Das Festival

Das AgratAmAgatha beugt sich nicht jedem Trend und versucht auch nicht, möglichst viel aus allem herauszuholen. Die Gratler*innen machen einfach so, wie sie wollen. Eine Wohlfühloase am idyllischen St. Agathasee, ein Fluchtort aus der schnelllebigen Welt und dem stressigen Alltag.

Seit 2002 stellt der gemeinnützige KUR e. V. dieses dreitägige Fest der guten Laune auf die Beine. Und das nur durch die engagierte Arbeit und Unterstützung ehrenamtlicher Helfer*innen, die sich das ganze Jahr über – neben Arbeit, Studium und Schule – Zeit nehmen, das AgratAmAgatha zu organisieren.

Jedes Jahr ist die oberste Prämisse, gerade so viel Geld einzunehmen, damit es für die Organisation des Festivals im nächsten Jahr wieder reicht. Während das AgratAmAgatha im ersten Jahrzehnt jedes Mal wieder knapp an der Insolvenz vorbeigeschrammt ist, trat 2011 dann die große Katastrophe ein: Zum großen Jubiläum legte sich der KUR richtig ins Zeug – der Geburtstagssause machte jedoch ein dreitägiger Sommerregen einen Strich durch die Rechnung. 2012 stand das AgratAmAgatha dann kurz vorm Aus: Das Festival fiel aus, stattdessen gab es nur ein kleines, ein-abendliches Biergarten-Open-Air. Doch die Gratler*innen ließen sich davon nicht unterkriegen – sie rauften sich zusammen, koordinierten Geld und Ressourcen meisterlich (wenn auch irgendwie gewohnt chaotisch) und schafften damit das große Comeback. Jetzt, fünf Jahre später, steht der liebenswerte Haufen Verrückte*r namens KUR in der Blüte seiner Kreativität und denkt sich das ganze Jahr über neuen Schabernack für das letzte Juliwochenende aus. Und wieso das überhaupt alles? Aus Liebe zur Musik und der Freude am schönen Leben!